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Logopädie - Verordnung

Was Sie wissen sollten

Logopädische Leistungen können nur nach ärztlicher Verordnung erbracht werden. Diese Verordnungen können von jedem niedergelassenen Arzt nach Vorgabe der Heilmittelrichtlinien ausgestellt werden, auch vom Allgemeinmediziner. Oft ist es jedoch ratsam dafür einen Facharzt aufzusuchen. Bei kindlichen Sprach- und Sprechstörungen ist dies der Kinderarzt oder HNO-Arzt, bei Schluck- und Stimmstörungen der HNO-Arzt und bei neurologischen Sprach- und Sprechstörungen der Neurologe. Häufig wird an einen Phoniater und Pädaudiologen für eine weiterführende Diagnostik oder aber an ein Sozial-Pädiatrisches Zentrum (SPZ) für eine allgemeine Entwicklungsdiagnostik überwiesen.

Nach einer Erstverordnung, die meist 10 Therapieeinheiten à 45 Minuten umfasst, erstellt der Logopäde einen Bericht an den verordnenden Arzt, ggf. mit der Bitte um eine Folgeverordnung. Im Heilmittelkatalog ist die Gesamtverordnungsmenge für das jeweilige Störungsbild festgelegt (5 bis 60 Behandlungen). Aber auch nach Ausschöpfung des Regelfalls ist eine Weiterbehandlung im begründeten Einzelfall möglich. Nur noch wenige Krankenkassen, wie z. B. die AOK, bestehen dann auf eine Genehmigung und evtl. Prüfung durch den Medizinischen Dienst.

Patienten, die aus gesundheitlichen Gründen nicht zu uns ins Therapiezentrum kommen können, haben Anspruch auf einen Hausbesuch. Dies muss vom Arzt auf der Verordnung vermerkt werden.

Sollten Sie unsicher sein, ob eine logopädische Behandlung erforderlich ist oder nicht, so bitten Sie Ihren Arzt, Ihnen eine Verordnung für 1 x logopädische Befunderhebung und Beratung auszustellen.

Haben Sie weitere Fragen zur Heilmittelverordnung, dann rufen Sie uns bitte an. Wir helfen Ihnen gern weiter.

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