CMD: Therapie von diveresn Fehlfunktionen

Hoffnung für chronische Schmerzpatienten

Therapie der Fehlfunktion im Bereich der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)

Viele Menschen mit chronischen Kopf-, Nacken-, oder Gesichtsschmerzen sind oft lange auf der Suche nach den Ursachen erfolglos. Die wahren Gründe dieser Schmerzen können Störungen im Zusammenspiel der Zähne, der Kiefergelenke und der Kiefermuskulatur sein. Diese können auch weitere Symptome wie z.B. Schwindel, Ohrgeräusche, Knirschen der Zähne, häufiges Räuspern („Kloß im Hals“), Schulter-/Nackenverspannungen, Rückenschmerzen oder sogar einen Beckenschiefstand hervorrufen.

Um herauszufinden, ob ihre Beschwerden zu diesem Krankheitsbild gehört, ist ein interdisziplinärer Ansatz mit Zahnärzten, Kieferorthopäden und Physiotherapeuten nötig. Diese arbeiten Hand in Hand und können mit manueller Diagnostik die Einschränkungen in der Bewegung feststellen und so Fehlfunktionen im Kau-, Kieferapparat aufspüren.
Dieser Fragebogen hilft Ihnen Klarheit über Ihre Schmerzen zu verschaffen:



10 Fragen zur Erkennung einer Störung im Bereich der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur
Voraussetzung für eine erfolgreiche Physiotherapie ist daher eine genaue Diagnose des (richtigen) Arztes, der die Kopf, -Halsregion neurologisch und orthopädisch untersucht. Eine ausführliche krankengymnastische Befunderhebung testet insbesondere Kieferngelenkbeweglichkeit, die Kaumuskulatur und die Beweglichkeit der Halswirbelsäule. Anschließend werden z.B. mit manualtherapeutischen Techniken und weiteren ganz speziellen Behandlungsmethoden meist sehr schnell gute Erfolge erzielt.

Ein Fallbeispiel – Migräne

Hr. Peter Sch. (52 J.) leidet seit ca. 16 Jahren unter starken, migräneartigen Kopfschmerzen.
Es beginnt mit einer Verspannung im Schulter – Nacken Bereich, die zu den Ohren und Schläfen aufsteigt. Aufwendige orthopädische und neurologische Untersuchungen konnten keine Ursache für seine Beschwerden herausfinden. Mehrere symptomatische Behandlungen mit Schmerzmedikamenten, Spritzen und Massagen brachten kurzfristig Erleichterung.
Gegen das nächtliche Zähneknirschen und Knackgeräusche beim Kauen wurde eine Aufbissschiene angefertigt. Dieses führte aber nicht zu einer Verbesserung.
Vor 2 Monaten kam Hr. Sch zu uns. Zur Beginn der Therapie stellten wir eine Fehlfunktion der Kiefergelenke fest. In Zusammenarbeit mit einem Zahnarzt, der über eine spezielle Zusatzausbildung verfügt, haben wir ein individuelles Therapieprogramm erstellt.
Bereits nach wenigen Tagen trat eine spürbare Verbesserung ein, nach Angaben von Hr. Sch. sind die Beschwerden um mindestens 70% zurückgegangen. Vorraussetzung dafür ist eine passgenaue Aufbissschiene nach einer Funktionsdiagnostik in Verbindung mit einer gezielten physiotherapeutischen Behandlung.